Niederschriften Gemeindevertretungs-Sitzungen Bezau - Bregenzerwald

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N i e d e r s c h r i f t

der 18. öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung am Montag, den 14. Mai 2007 im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes Bezau.

Beginn: 20.00 Uhr

Ende: 23.10 Uhr

Gemeindevertreter anwesend entschuldigt
Bgm. Georg Fröwis ja
Vbgm. Jakob Rüscher ja
Christian Meusburger ja
Ing. Hubert Kaufmann ja
Mag. Andreas Kappaurer ja
Peter Greber ja
Anna Franz ja
Ing. Georg Manser ja
Gottfried Winkel ja
Ing. Albert Kaufmann ja
Alwin Denz ja
Josef Manser ja
Hubert Natter ja
Rudolf Meusburger ja
Roman Moosbrugger ja
Hubert Eberle ja
Amadeus Sutterlüty ja
Gerhard Steurer ja

Schriftführer: Lorenz Moosbrugger

Tagesordnung:

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Projektvorstellung Seilbahnneubau
3. Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für die Ortsfeuerwehr Bezau
4. Antrag auf Umwidmung – Teilfläche aus Gst. Nr. 2045/1 von Freifläche Landwirtschaft in Baufläche Wohngebiet
5. Projekt Bezau Halde: Landwirtschaftlicher Wegebau, Oberflächen-Karstwasser-ableitung
6. Mietvertrag Hauptschulgebäude
7. Antrag auf Führen des Gemeindewappens
8. Bestellung eines Delegierten für die Güterweggenossenschaft Bezau-Grebentobel
9. Berichte
10. Genehmigung der Niederschrift der 17. Sitzung der Gemeindevertretung
11. Allfälliges

Beschlussfassungen:

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Bürgermeister begrüßt die anwesenden Gemeindevertreter sowie die erschienenen Zuhörer, stellt die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit fest, gibt eine Entschuldigung bekannt und eröffnet die 18. Sitzung der Gemeindevertretung.
Sein besonderer Gruß gilt Herrn Ing. Fidel Meusburger, Geschäftsführer der Bergbahnen Bezau, sowie Feuerwehrkommandant Hubert Graf, welche zu den Tagesordnungspunkten 2. und 3. eine Präsentation vorbereitet haben.

Gottfried Winkel erkundigt sich, warum die Punkte „Parzellierung der Gamsliegenschaft" und „Vorschlag für Richtlinien beim Verkauf und für die Bebauungsrichtlinien Gamsareal" in nichtöffentlicher Sitzung behandelt werden. Der Vorsitzende teilt mit, dass aufgrund der Preisgestaltung vorerst eine Behandlung in nichtöffentlicher Sitzung erfolgen soll. Weiters wünscht einer der betroffenen Grundbesitzer die Diskussion in nichtöffentlicher Sitzung.

2. Projektvorstellung Seilbahnneubau

Bgm. Georg Fröwis bittet den Geschäftsführer der Bergbahnen Bezau, Herrn Ing. Fidel Meusburger, das Projekt vorzustellen.Fidel Meusburger hat eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und erläutert den Inhalt:

Ausgangssituation:

  • Teilstrecke 1: Bezau (680 m) – Sonderdach (1170 m)
    Kabine: 8 Personen
    max. Förderleistung: 97 Personen/Stunde
  • Teilstrecke 2:
    Sonderdach (1170 m) – Baumgarten (1575 m)
    Kabine: 6 Personen
    max. Förderleistung: 70 Personen/Stunde
  • ca. 300 Betriebstage pro Jahr
  • ca. 92.000 Bergfahrten und ca. 58.000 Talfahrten pro Jahr
  • Handlungsbedarf:

  • Überaltete Anlagen:
    in Betrieb seit 1955 bzw. 1960
    Konzession läuft spätestens 2015 aus
  • Geringe Beförderungskapazität:
    lange Wartezeiten
    Gäste (Paragleiter) weichen auf andere Orte und Bahnen aus
    kein Bus- bzw. Gruppentourismus
  • Lösungsfindung:

  • Studien, Konzepte, Vorplanungen:
    Entwicklungsstudie Bergbahnen Bezau und Andelsbuch (Büro Haimayer)
    Wasserprojekt Büro Rudhardt + Gasser
    Studie Büro Melzer
    Entwurf / Angebot Firma Steurer
    Entwurf / Angebot Firma Doppelmayer
    Vorprojekt Büro Salzmann
    Vorinformation und Begehungen mit zuständigen Stellen, z.B. Landschaftsschutz, Forst, Geologie;
    Vorgespräche mit Anrainern und Grundbesitzern
  • Neuer Bahntyp: einspurige Pendelbahn mit Zwischenausstieg „FUNIFOR"

  • Argumente:
    Ideale Förderleistung (ca. 300 – 400 Personen / Stunde)
    Niedrige Betriebskosten
    Hohe Flexibilität durch Betrieb mit Wagenbegleiter
    Hohe Windstabilität
  • Errichtungskosten (Kosten lt. Vorprojekt Ingenieurbüro Salzmann):

  • Gesamtinvestition ca. € 7.744.000,00 (Seilbahntechnik, Gebäude, Bergrestaurant, Projekt- und Planungskosten, Zusatzkosten z.B. Wasser und Parkplatz, Abbruch bestehende Anlage)
  • Prognostizierter Umsatz:

  • Umsatz pro Jahr ca. € 590.000, basierend auf Studie Büro Haimayer (Reguläre Beförderung, Bregenzerwald-Card, Gruppen und Busse, Restaurant)
  • Betriebskosten:

  • Betriebskosten pro Jahr ca. € 187.000,00 (Wartung, Instandhaltung, Personal, Marketing, sonstiger Betriebs- und Verwaltungsaufwand, Versicherung, Energie, Pacht und Dienstbarkeiten)
  • Operativer Cash-Flow:

  • Cash-Flow (EBITDA) ca. € 403.000,00 (Umsatz minus Aufwand);
  • Mögliche Eigenfinanzierung aus laufendem Betrieb ca. € 5.500.000,00 (Finanzierungsdauer ca. 25 Jahre, ca. 5 %
  • Finanzierung:

  • Investitionskosten: € 7.774.000,00
  • - Eigenfinanzierung: € 5.500.000,00
  • Finanzierungsbedarf: € 2.244.000,00 (Aufstockung Anteile, Förderungen, Gemeinde)
  • Nächste Schritte:

  • Auftrag der Gemeinde an Bergbahnen Bezau GmbH (Gemeinde ist derzeit Hauptgesellschafter – 30 % der Anteile)
  • Projekt zur Vergabereife bringen (vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung und Finanzierbarkeit)
  • Auftragsvergabe für Planungen
  • Bgm. Georg Fröwis bedankt sich bei Ing. Fidel Meusburger für die Vorbereitung und Präsentation des Projektes und eröffnet die Diskussion. Fidel Meusburger steht für Fragen zur Verfügung.
    Folgende Gemeindevertreter melden sich zu Wort:
    Hubert Natter, Gottfried Winkel, Gerhard Steurer, Albert Kaufmann, Anna Franz, Peter Greber, Georg Manser, Alwin Denz, Hubert Kaufmann, Christian Meusburger;
    In der Diskussion kommt zum Ausdruck, dass es durch die Finanzierung des neuen Projektes vermutlich zu einer Änderung der Gesellschaft kommen wird (Aufstockung Anteile, Investoren, …). Die Kapitalbeschaffung ist noch zu klären. Die bestehende Gesellschaft sieht sich nicht in der Lage, diese Vorarbeiten zu finanzieren.
    Durch den Auftrag der Gemeinde an die derzeitige Gesellschaft hätte die Gemeinde diese Planungskosten zu tragen. Inwieweit eine Rückerstattung an die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, ist unklar. Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung sind bereit, die Planung bis zu einer Vergabereife zu betreiben.
    Nach eingehender Diskussion stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, folgenden Grundsatzbeschluss zu fassen: Die Bergbahnen Bezau GmbH soll von der Marktgemeinde Bezau beauftragt werden, eine Ausschreibung für die Planung zu erstellen und Angebote für die Planung einzuholen (Planung bis zur behördlichen Genehmigung, detaillierte Kostenermittlung für gesamtes Projekt). Nach Vorliegen dieser Angebote soll die Gemeindevertretung über die Vergabe bzw. weitere Vorgangsweise beraten.

    Dieser Antrag wird mit 16 : 0 Stimmen angenommen (Georg Manser hat wegen Befangenheit an der Abstimmung nicht teilgenommen).

    3. Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für die Ortsfeuerwehr Bezau

    Das neue Tanklöschfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Bezau wurde ausgeschrieben. 3 Firmen haben ein Angebot abgegeben: Fa. Marte, Fa. Lohr und Fa. Rosenbauer. Die Fa. Rosenbauer musste aus vergaberechtlichen Gründen ausgeschieden werden. Die eingelangten Angebote wurden geprüft und verglichen.
    Feuerwehrkommandant Hubert Graf hat dazu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und erläutert den Inhalt.
    Nach vielen Erfahrungsaustauschen mit Vertretern anderer Wehren, die ebenfalls ein Fahrzeug der Fa. Lohr bzw. der Fa. Marte angeschafft haben, sowie nach diversen Besichtigungen und eingehenden Vergleichen, ist der Feuerwehr- und der Fahrzeugausschuss der Ortsfeuerwehr Bezau zum Entschluss gekommen, dass das Tanklöschfahrzeug der Fa. Lohr gegenüber jenen anderer Anbieter eindeutig vorzuziehen ist.
    Bei einer Auflistung von Prozentpunkten einzelner Teilkriterien, die in der Ausschreibung fixiert worden waren, geht das TLF der Fa. Lohr mit 99,58 gegen das TLF der Fa. Marte mit 95,12 Punkten als besseres Produkt hervor.
    Die Ortsfeuerwehr Bezau bittet um Zustimmung der Gemeindeverantwortlichen zu dieser innerhalb der Feuerwehr klaren Entscheidung zugunsten des Anbieters Fa. Lohr sowie dem Volvo-Fahrzeug FM 360.
    Bgm. Georg Fröwis bedankt sich bei Hubert Graf für die Aufbereitung und Präsentation der Unterlagen und eröffnet die Diskussion. Hubert Graf steht für Fragen zur Verfügung.
    Folgende Gemeindevertreter melden sich zu Wort:
    Hubert Kaufmann, Albert Kaufmann, Gottfried Winkel, Jakob Rüscher, Alwin Denz, Andreas Kappaurer, Gerhard Steurer;

    Bgm. Georg Fröwis stellt den Antrag, der Empfehlung des Feuerwehr- und Geräteausschusses zu entsprechen und das Volvo-Fahrzeug bei der Fa. Lohr zum Angebotspreis von netto EUR 313.940,00 anzuschaffen.
    Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.

    4. Antrag auf Umwidmung – Teilfläche aus Gst. Nr. 2045/1 von Freifläche Landwirtschaft in Baufläche Wohngebiet

    Die Antragstellerin ersucht um Umwidmung einer Teilfläche aus Gst. Nr. 2045/1 von Freifläche Landwirtschaft in Baufläche Wohngebiet. Ihr Sohn möchte dort ein Eigenheim errichten. Die angrenzenden Grundstücke sind z. T. schon gewidmet bzw. bebaut. Der Flächenwidmungsausschuss hat sich mit dem Antrag befasst und die Umwidmung einstimmig empfohlen.
    Die Anrainer wurden eingeladen, eine Stellungnahme abzugeben. Eine schriftliche Stellungnahme ist eingelangt und wird verlesen.
    In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu Wort:
    Alwin Denz, Gottfried Winkel, Jakob Rüscher;
    Abschließend stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, der Umwidmung der entsprechenden Teilfläche aus Gst. Nr. 2045/1 von Freifläche Landwirtschaft in Baufläche Wohngebiet zuzustimmen.
    Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.

    5. Projekt Bezau Halde: Landwirtschaftlicher Wegebau, Oberflächen-Karstwasserableitung

    Vbgm. Jakob Rüscher berichtet über die bisherigen Besprechungen bzw. über den aktuellen Stand:

  • verschiedene Besprechungen mit Agrarbezirksbehörde, LWBA, WLV, Anrainer, Grundbesitzer, …
  • grundsätzlich will die Agrarbezirksbehörde ein Gesamtprojekt (Straße Jakob Eberle bis Brücke Abzweigung Halde, Straße Abzweigung Markus Fink bis Alois Meusburger, Oberflächenentwässerung), eine Umsetzung in Teilabschnitten ist jedoch möglich;
  • Juni 2001: erster Lokalaugenschein Straße Jakob Eberle bis zur Brücke Abzweigung Halde; Mindestbreite von 3,80 m (3,00 m Asphalt + 40 cm Bankett) wurde besprochen;
  • November 2001: weitere Besprechung, jeder Grundbesitzer wurde zur Abgabe einer Stellungnahme bezüglich Grundbereitstellung für den neuen Straßenkörper aufgefordert;
  • Agrarbezirksbehörde hat entschieden, zuerst den Wegabschnitt 02 fertig zu stellen;
  • März 2002: Informationsveranstaltung im Gemeindeamt, über eine finanzielle Mitbeteiligung der Wegbenützer wird informiert;
  • Entscheidung, dass Oberflächenentwässerung ins Projekt miteinbezogen werden soll;
  • Dezember 2002: Kommissionierung und Vermessung des Weges von Eberle Jakob bis Brücke Abzweigung Halde;
  • „Ruhephase" von 3 ½ Jahren, da seitens der Agrarbezirksbehörde andere Projekte zuerst realisiert werden mussten; Projekt konnte daher nicht weiter betrieben werden;
  • September 2006: Ausarbeitung von 2 Varianten für die Oberflächenentwässerung durch das Büro Rudhardt + Gasser;
  • Variante 1: Erneuerung der bestehenden Leitung (Baujahr 1961) mit selber Leitungsführung;
  • Variante 2: neue Leitungsführung mehr nördlich der bestehenden Leitung und Einleitung auf kürzerem Weg in den Dorfbach;
  • Vorteil Variante 2: Kostenersparnis ca. € 10.000,00
  • Nachteil Variante 2: verschiedene Flächen könnten nicht mehr in die Entwässerung miteinbezogen werden;
  • Entscheidung des Gemeindevorstandes, die Variante 1 zu realisieren; Die bestehende Leitung soll erneuert und ausgebaut bzw. erweitert werden (Straßenentwässerung, zusätzliche Oberflächenentwässerungen bis Alois Meusburger); Die neue Leitung würde dann im Bereich Konrad Eberle bzw. Rudolf Eberle in den Dorfbach eingeleitet;
  • Die Straßenentwässerung könnte einer Versickerung zugeführt werden, der Überlauf würde dann in die neue Oberflächenentwässerung eingeleitet;
  • Mai 2007: Variante Retention Johlerbühl wurde im Gemeindevorstand behandelt – es soll eine abgespeckte Variante Vollsickerrohrleitung mit Sickerkiesummantelung geprüft werden.
  • Weitere Vorgangsweise:

  • Das ausgearbeitete Entwässerungs- u. Straßenkonzept mit Kostenaufteilung soll von Agrarbezirksbehörde bzw. Rudhardt + Gasser bis Ende Mai / Anfang Juni 2007 erstellt werden.
  • Mit den betroffenen Grundbesitzern sollten erste Gespräche geführt werden.
  • Anhand des Projektes soll eine Bürgerinformation (betroffene Anrainer) stattfinden.
  • Der Straßengrund zwischen dem Haus Meusburger Alois und der Abzweigung Häldele soll kommisioniert und vermessen werden. Im gleichen Zug soll mit der Wegnachbarschaft über eine Wegübernahme von der Brücke Häldele bis zum Brunnen Fink in die zu bildende Weggenossenschaft geklärt werden.
  • Erweiterung der bestehenden Weggenossenschaft Bezau-Halde oder Neugründung;
  • Projekteinreichung bei der Behörde,
  • Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei Vbgm. Jakob Rüscher für seine bisher geleistete, sehr umfangreiche Arbeit im Zusammenhang mit diesem Projekt.

    6. Mietvertrag Hauptschulgebäude

    Dr. Markus Fink hat einen Mietvertrag ausgearbeitet, welcher den Gemeindevertretern bereits zugestellt wurde. Vermieterin ist die „Marktgemeinde Bezau Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KEG", Mieterin ist die „Marktgemeinde Bezau".
    Folgende Gemeindevertreter melden sich zu Wort:
    Anna Franz, Gottfried Winkel;
    Abschließend stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, dem Mietvertrag in der vorliegenden Form zuzustimmen.
    Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.

    7. Antrag auf Führen des Gemeindewappens

    Der Landesverband Vorarlberg der Österreichischen Wasser-Rettung möchte der Abteilung Bregenzerwald eine neue Briefvorlage zur Verfügung stellen. Es ist beabsichtigt, dass unter anderem dort auch das Gemeindewappen der Marktgemeinde Bezau aufscheinen soll. Für den internen und externen Schriftverkehr soll dann nur noch diese Briefvorlage verwendet werden. Der Landesverband Vorarlberg hat daher die Führung des Gemeindewappens der Marktgemeinde Bezau beantragt.
    Gemäß § 50 Gemeindegesetz ist die Bewilligung zur Führung oder Verwendung des Gemeindewappens von der Gemeindevertretung zu beschließen.
    In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu Wort:
    Jakob Rüscher;
    Bgm. Georg Fröwis stellt den Antrag, der Verwendung des Gemeindewappens für den angeführten Zweck zuzustimmen.
    Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.

    8. Bestellung eines Delegierten für die Güterweggenossenschaft Bezau-Grebentobel

    Die Marktgemeinde Bezau ist an der Güterweggenossenschaft Bezau-Grebentobel mit 40 % beteiligt. Bisher war Walter Greußing Delegierter der Marktgemeinde Bezau in der Güterweggenossenschaft Bezau-Grebentobel.
    Nachdem dieser erklärt hat, für diese Funktion nicht mehr zur Verfügung zu stehen, ist ein neues Mitglied zu delegieren.
    Der Vorsitzende schlägt Hubert Kaufmann als neuen Delegierten vor.
    Nachdem keine weiteren Vorschläge eingebracht werden, stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, Hubert Kaufmann als Delegierten der Marktgemeinde Bezau in die Güterweggenossenschaft Bezau-Grebentobel zu entsenden.
    Dieser Antrag wird mit 16: 0 Stimmen angenommen, Hubert Kaufmann hat an der Abstimmung nicht teilgenommen.

    9. Berichte

    Aktuelles / Allgemeines:

  • Sitzung des Gemeindevorstandes am 03.04.2007;
  • Sitzung des Gemeindevorstandes am 07.05.2007
  • Technische Genehmigung Hochwassersicherer Ausbau Grebenbach;
  • Zusage Strukturförderung für Kunstrasenplatz;
  • Gewährung Finanzzuweisung 2006 für Busbahnhof;
  • Flurreinigung der Bezauer Ortsvereine;
  • Weltkulturerbe Bregenzerwald;
  • Versammlungen:

  • JHV Fischereiverein Reuthe-Bezau;
  • JHV Güterweggenossenschaft Bezau-Sonderdach;
  • JHV Güterweggenossenschaft Bezau-Feggspitz;
  • JHV Weggemeinschaft Beerhalde-Littenboden;
  • JHV Wälderbähnle-Museumsbahnverein;
  • JHV Tourismusverein Bezau;
  • JHV Kaufmannschaft Bezau;
  • JHV Verband der Freunde und Förderer der Bezauer Wirtschaftsschulen;
  • Vollversammlung Güterweggenossenschaft Bezau-Bühel;
  • Sitzung Aufsichtsrat Kolping-Bezau;
  • JHV Jagdgenossenschaft Bezau III;
  • JHV Kameradschaftsbund Bezau;
  • Ordentliche Versammlung der Wälder VersicherungVaG;
  • JHV Jagdgenossenschaft Bezau I + II (Bericht von Albert Kaufmann – besonderer Dank an Alwin Denz für die geleistete Arbeit);
  • Veranstaltungen:

  • Info-Abend zur Handwerksausstellung 2007;
  • Spatenstichfeier Erweiterung und Sanierung Hauptschule;
  • Modernes Finanzmanagement für Gemeinden;
  • Präsentation der Maturaprojekte;
  • Landeswettbewerb der Jugendmusik Bezau/Bizau;
  • Mitteilungen der BH:

  • versch. Eintragungen ins Gewerberegister;
  • versch. Gewerbelöschungen;
  • Filialgeschäftsführerbestellung;
  • Mitteilungen der WKO:

  • Wiederaufnahme Gewerbeausübung;
  • Ruhendmeldung Gewerbeausübung;
  • Sonstige Berichte:

  • 4. Bezauer Vereine-Biathlon 2007;
  • 10. Bregenzerwälder KB-Bezirksmeisterschaft;
  • Verkehrsstammtisch in Egg;
  • Vortrag Integraler Hochwasserschutz – Objektschutz;
  • Ing. Johannes Batlogg wurde zum neuen Straßenmeister Hinterwald bestellt;
  • Verfahren gewerbebehördliche Betriebsanlagengenehmigung Dünser Erdbau;
  • Berichte von den Unterausschüssen:

  • Bericht vom Bauausschuss (Jakob Rüscher);
  • Sitzung der Grundverkehrskommission;
  • Sitzung vom Aufsichtsrat Kolping Bezau;
  • Sitzungen vom GIG-Beirat;
  • Sitzung der ARGE Ortsgestaltung;
  • 10. Genehmigung der Niederschrift der 17. Sitzung der Gemeindevertretung

    Nachdem keine Einwendungen erhoben werden, gilt die Niederschrift der 17. Sitzung der Gemeindevertretung als genehmigt.

    11. Allfälliges

    11.1.
    Gottfried Winkel weist darauf hin, dass auf der neuen Homepage der Marktgemeinde Bezau die Bücherei noch fehlt. Weiters werden bei den Vereinen die ÖVP-Organisationen gelistet, was für ihn nicht richtig ist.
    "Gottfried Winkel weist darauf hin, dass auf der neuen Homepage der Marktgemeinde Bezau die Bücherei noch fehlt. Weiters werden bei den Vereinen die ÖVP-Organisationen gelistet, was für ihn nicht richtig ist.
    Er bittet zudem, seinen Namen im Impressum der Homepage (Bildnachweis) anzuführen, weil 3 Privatfotos von ihm verwendet wurden, eines davon sogar ohne sein Wissen und seine Zustimmung.**

    Der Vorsitzende erklärt, dass die Bücherei in die Homepage eingebunden wird, entsprechende Bilder und Texte sind noch einzuholen. Die ÖVP-Organisationen (Bauernbund, Frauenbund, …) wurden bisher unter den Vereinen „gelistet", da diese nicht speziell Parteipolitik betreiben. Die gewünschte Ergänzung im Impressum der Homepage wird vorgenommen.

    11.2.
    Bgm. Georg Fröwis kündigt an, dass der Bundespräsident einen Besuch in Bezau im Rahmen der Gymnaestrada angekündigt hat.
    Weiters berichtet der Vorsitzende, dass der Abwasserverband am 24. Mai eine Versammlung abhält. Erfreulicherweise konnte der Zulauf aufgrund der getroffenen Maßnahmen bereits reduziert werden (von über 30 % auf derzeit 23,6 %, allerdings bei Trockenheit).

    11.3.
    Albert Kaufmann erkundigt sich über den aktuellen Stand von Fremdwassereintritten ins Kanalsystem.
    Bgm. Georg Fröwis teilt mit, dass beim Regenrückhaltebecken entsprechende Änderungen zur Reduzierung des Fremdwassereintrittes vorgenommen wurden. Weitere Prüfungen konnten aufgrund der bisherigen Trockenheit nicht vorgenommen werden.
    Weiters erkundigt sich Albert Kaufmann über den Stand der Ausbauarbeiten Grebenbach bzw. die weitere Vorgangsweise.
    Hubert Kaufmann erklärt, dass derzeit ab dem Bereich Ratz Germana abwärts bis Gilbert Moosbrugger gearbeitet wird. Albert Kaufmann schlägt vor, anschließend von den Häusern „Auf der Scheibe" aufwärts die Verbauungsmaßnahmen fortzusetzen.

    11.4.
    Gottfried Winkel hat schon auf mehreren Sitzungen die Unordnung bzw. Ablagerungen beim Objekt Zoller in Ellenbogen kritisiert. Er erkundigt sich, ob mittlerweile seitens der Gemeinde etwas unternommen wurde.
    Bgm. Georg Fröwis wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um eine Lösung bemühen.
    Gottfried Winkel hebt positiv hervor, dass auf die Fahrverbote beim Acherweg und im Bereich Friedhof-Gemeindeamt im Gemeindeblatt hingewiesen wurde und dies auch von der Polizei kontrolliert wird.

    11.5.
    Alwin Denz dankt Bgm. Georg Fröwis sowie den Gemeindevertretern namens der Jagdgenossenschaft Bezau für die gute Zusammenarbeit und das verantwortungsvolle  Miteinander im respektvollen Einsatz für Mensch-Wald-Wild.

    11.6.
    Gerhard Steurer nimmt Stellung zur Wortmeldung von Gottfried Winkel betreffend seiner Eintragung im Impressum. Er kann sich nicht vorstellen, dass bei jedem Foto eruiert werden soll, von wem dieses stammt und dann im Impressum angeführt wird.
    Dazu stellt Gottfried Winkel fest, dass der Tourismusverein trotz mehrmaliger Anregung seinerseits in den letzten Jahren keine Fotos für das Tourismusbüro beschafft hat. Er war daher gezwungen, für verschiedene Publikationen (z.B. für die Tiscover-Homepage des Tourismusbüros und für Gästezeitungen) Privatfotos von ihm zu verwenden. Außerdem wurde auch für den Auftritt bei der Dornbirner Messe 2004 ohne sein Wissen ein Privatfoto als großes Poster verwendet, das sich jetzt auch auf der Homepage der Gemeinde Bezau befindet.
    Bürgermeister Georg Fröwis hält fest, dass sich der Tourismusverein in der nächsten Sitzung mit dieser Frage (Fotos) befassen wird.**


    Nachdem keine Wortmeldungen mehr eintreffen, bedankt sich Bgm. Georg Fröwis für die gute Mitarbeit und schließt die Sitzung.

    Der Schriftführer: Lorenz Moosbrugger                        Der Bürgermeister : Georg Fröwis

    ** Niederschrift in diesem Punkt berichtigt bei der GV-Sitzung am 11.6.2007

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    Redaktioneller Bericht vom nichtöffentlichen Teil der Sitzung:

    1. Parzellierung der Gamsliegenschaft:
      Jakob Rüscher hat einen Vorschlag für die Parzellierung der so genannten "Gamsgründe" oberhalb der Hauptschule ausgearbeitet. Dabei entstehen voraussichtlich 8 bis 11 Bauplätze mit einer Größe von jeweils etwa 500 bis 700 m². Dieser Vorschlag wird von der Gemeindevertretung gebilligt.
    2. Vorschlag für Richtlinien beim Verkauf und für die Bebauungsrichtlinien Gamsareal:
      Es sollen wie im Baugebiet Unterdorf Richtlinien - die sich dort sehr bewährt haben - ausgearbeitet werden.

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