Niederschriften Gemeindevertretungs-Sitzungen
Bezau - Bregenzerwald
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N i e d e r s c h r i f t
der 23. öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung am Montag, den 3.
März 2008 im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes Bezau.
Beginn: 20.20 Uhr
Ende: 00.45 Uhr
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Gemeindevertreter |
anwesend |
entschuldigt |
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Bgm. Georg Fröwis |
ja |
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Vbgm. Jakob Rüscher |
ja |
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Christian Meusburger |
ja |
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Ing. Hubert Kaufmann |
ja |
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Mag. Andreas Kappaurer |
ja |
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Peter Greber |
ja |
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Anna Franz |
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ja |
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Ing. Georg Manser |
ja |
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Gottfried Winkel |
ja |
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Alwin Denz |
ja |
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Josef Manser |
ja |
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Hubert Natter |
ja |
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Rudolf Meusburger |
ja |
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Hubert Eberle |
ja |
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Amadeus Sutterlüty |
ja |
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Gerhard Steurer |
ja |
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Daniel Moosbrugger |
ja |
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Jodok Hiller |
ja |
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Schriftführer: Lorenz Moosbrugger;
Tagesordnung:
1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der
Beschlussfähigkeit
2. Vorstellung Schanzenprojekt durch den Präsidenten des Schiclub
Bregenzerwald, Werner Steurer
und Vizepräsident Josef Erath
3. Vergabe Hochwasserschutz Bezau-Reuthe BA 03
4. Bregenzerach km 35,517 bis km 35,949 (mit Verlängerung Eisenbahnbrücke)
5. Vergabe Hochwasserschutz Bezau – Grebenbach BA 03
6. Antrag auf Umwidmung
a) Teilfläche aus Gst. Nr. 577/1 von Freifläche
Landwirtschaftsgebiet in Baufläche
Mischgebiet Landwirtschaft
b) Gst. Nr. 2045/6 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in
Bauerwartungsfläche Wohngebiet
c) Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7 von Baufläche
Kerngebiet – Besondere Flächen
für Einkaufszentren in Baufläche
Kerngebiet
7. Sanierung Totenkapelle
8. Sanierung Hauptschule Bezau BA 03 (Außenanlagen)
9. Vermietung öffentlicher Räumlichkeiten, Bewirtung Bezeggsaal
10. Nachbesetzung von Ausschüssen
11. Berichte
12. Genehmigung der Niederschrift der 22. Sitzung der Gemeindevertretung
13. Allfälliges
Beschlussfassungen:
1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Der Bürgermeister begrüßt die anwesenden Gemeindevertreter
sowie die erschienenen Zuhörer, stellt die ordnungsgemäße Einberufung und
die Beschlussfähigkeit fest, gibt eine Entschuldigung bekannt und eröffnet
die 23. Sitzung der Gemeindevertretung.
Sein besonderer Gruß gilt dem Präsidenten des Schiclub Bregenzerwald, Herrn
Werner Steurer, sowie dem Vizepräsident Herrn Josef Erath. Sie werden unter
TOP 2. das Schanzenprojekt vorstellen und über den aktuellen Stand
informieren.
Der Vorsitzende berichtet, dass er mit großer Betroffenheit den plötzlichen
Tod von Josef Kaufmann vernommen hat. Josef Kaufmann war seit dem Jahr 1995
Ersatzmitglied der Gemeindevertretung, weiters war er in verschiedenen
Ausschüssen tätig. Er dankt ihm für seine sehr pflichtbewusste und
gewissenhafte Arbeit zum Wohl der Dorfgemeinschaft und wünscht seiner
Familie für die schwere Zeit viel Kraft und alles Gute. Er bittet die
Gemeindevertreter, sich zum Gedenken an Josef Kaufmann kurz von den Sitzen
zu erheben.
2. Vorstellung Schanzenprojekt
durch den Präsidenten des Schiclub Bregenzerwald, Werner Steurer und
Vizepräsident Josef Erath
Jakob Rüscher hat in der Gemeindevertretung schon mehrfach
über das Schanzenprojekt in Bezau berichtet. Heute soll von den Vertretern
des Schiclub Bregenzerwald über den derzeitigen Stand informiert werden.
Werner Steurer begrüßt alle Anwesenden und informiert über die Vorgeschichte
und die bisher geleisteten Arbeiten sowie über bereits geführte Gespräche
und Verhandlungen. Derzeit wird ein Konzept ausgearbeitet, welches bis Ende
März fertig gestellt werden soll. Mittlerweile werden Schanzenprojekte auch
in anderen Regionen bzw. Gemeinden diskutiert (Montafon, Mellau).
Josef Erath hat eine Präsentation über das Projekt Mattenschanze in Bezau
ausgearbeitet und stellt dieses der Gemeindevertretung vor. Er berichtet
über den derzeit aktuellen Stand des Projektes
die vorgesehenen Maßnahmen
technische Details
Kosten
bereits erledigte Vorarbeiten
Finanzierung und Förderungen
Steuerrecht
laufende Betriebskosten
die nächsten Schritte
Josef Erath hat in Zusammenarbeit mit Hanspeter Türtscher
eine Broschüre über das Schanzenprojekt erstellt, welches an die
Gemeindevertreter verteilt wird.
Bgm.
Georg Fröwis bedankt sich für die Vorstellung des Projektes sowie die
Präsentation und weist darauf hin, dass bisher keinerlei Beschlüsse gefasst
wurden.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Gerhard Steurer, Gottfried Winkel, Amadeus Sutterlüty, Alwin Denz, Georg
Manser, Hubert Kaufmann;
Nachdem keine Wortmeldungen mehr eintreffen, bedankt sich der Vorsitzende
bei Werner Steurer und Josef Erath für die bisher geleisteten Vorarbeiten
und den Einsatz der Funktionäre des Schiclub Bregenzerwald.
Werner Steurer und Josef Erath bedanken sich für die Möglichkeit der
Präsentation und wünschen noch einen schönen Abend.
3. Vergabe Hochwasserschutz
Bezau-Reuthe BA 03
Bregenzerach km 35,517 bis km 35,949 (mit Verlängerung
Eisenbahnbrücke)
Gegenstand der Ausschreibung ist der Ausbau der
Bregenzerach entsprechend dem eingereichten und genehmigten Projekt 05.27
und dem eingereichten Detailprojekt 07.25 vom Jänner 2008.
Die Arbeiten umfassen die Ufersicherung auf einer Länge von 540 m. Enthalten
sind die Verlängerung der Eisenbahnbrücke und die Sicherung der
Straßenbrückenfundamente.
Die Baumeisterleistungen zu oben genannten Bauvorhaben wurden öffentlich
ausgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen wurden von Rudhardt + Gasser -
Ziviltechniker erstellt. Angefordert und versandt wurden die Unterlagen an
15 Firmen.
Die Öffnung der Angebote fand am 20. Dezember 2007 im Amt der Vorarlberger
Landesregierung, Abteilung VIId, in Anwesenheit von Adolf Sohm und Gerhard
Reiter und 5 FirmenvertreterInnen statt. Insgesamt konnten 8 Angebote
geöffnet werden.
Das Ergebnis der Angebotseröffnung wird den Gemeindevertretern zur Kenntnis
gebracht.
Nach rechnerischer, formaler und technischer Prüfung schlägt das Büro
Rudhardt + Gasser die Vergabe an den Billigstbieter, die Firma Erich
Moosbrugger Bau GmbH, Andelsbuch, zum Angebotspreis von netto EUR 652.289,98
(brutto EUR 782.747,98) vor.
Nachdem keine
Wortmeldungen eintreffen, stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, die
ausgeschriebenen Leistungen lt. Vergabevorschlag an den Billigstbieter, die
Firma Erich Moosbrugger Bau GmbH, Andelsbuch, zum Angebotspreis von netto
EUR 652.289,98 zu vergeben.
Dieser Antrag wird mit 16 : 0 Stimmen angenommen (Hubert Kaufmann war bei
der Abstimmung aufgrund der Befangenheit nicht anwesend).
4. Vergabe Hochwasserschutz Bezau – Grebenbach BA 03
Die ausgeschriebenen Arbeiten umfassen den Ausbau des
Grebenbachs von der Hauptschule bachaufwärts bis zum Retentionsdamm über
eine Länge von ca. 1,1 km.
Im Wesentlichen wird das Gerinne verbreitert. Vor dem Hochwasser 2005 haben
4 Brücken bestanden, diese werden mit größerer Spannweite wieder am selben
Standort errichtet. Der Gerinneausbau erfolgt möglichst naturnah,
abwechslungsreich und mit unterschiedlich flach geböschten Ufern.
Fußsicherungen werden überall erstellt, Steinsicherungen bis auf Höhe des
max. Wasserspiegels werden nur in den Außenbögen errichtet. Die Ufermauer am
letzten bewohnten Gebäude wird belassen.
Die Baumeisterleistungen zu oben genannten Bauvorhaben wurden öffentlich
ausgeschrieben. Die Unterlagen wurden von 11 Firmen angefordert. 6 Angebote
sind eingelangt. Die Öffnung der Angebote fand am 26. Februar 2008 im
Gemeindeamt Bezau statt.
Das Ergebnis der Angebotseröffnung wird den Gemeindevertretern zur Kenntnis
gebracht.
Nach rechnerischer, formaler und
technischer Prüfung schlägt das Büro Rudhardt + Gasser die Vergabe an den
Billigstbieter, die Firma Erich Moosbrugger Bau GmbH, Andelsbuch, zum
Angebotspreis von netto EUR 296.640,35 vor.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Andreas Kappaurer, Daniel Moosbrugger;
Bgm. Georg Fröwis stellt den
Antrag, die ausgeschriebenen Leistungen lt. Vergabevorschlag an den
Billigstbieter, die Firma Erich Moosbrugger Bau GmbH, Andelsbuch, zum
Angebotspreis von netto EUR 296.640,35 zu vergeben.
Dieser Antrag wird mit 16 : 0 Stimmen angenommen (Hubert Kaufmann war bei
der Abstimmung aufgrund der Befangenheit nicht anwesend).
5.
Antrag auf Umwidmung
a) Teilfläche aus Gst. Nr. 577/1 von Freifläche
Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Mischgebiet Landwirtschaft
Der Antragsteller ersucht um Umwidmung einer
Teilfläche aus Gst. Nr. 577/1 (ca. 600 m²) von Freifläche
Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet. Sein Sohn möchte dort ein
Eigenheim errichten.
Der Vorsitzende berichtet, dass er den Antrag mit DI Lorenz Schmidt von der
Raumplanungsstelle besprochen hat. Dieser kann sich eine Umwidmung in diesem
Bereich gut vorstellen.
Im gleichen Zuge soll auch die Grundstücksfläche, auf welchem sich das
bestehende Wohn- und Wirtschaftsgebäude Wilbinger 214 befindet (Gst. Nr. .9
und Teilfläche aus Gst. Nr. 3028), sowie das angrenzende Gst. Nr. 577/2,
entsprechend gewidmet werden. Eine Umwidmung müsste daher nicht in Baufläche
Wohngebiet, sondern in Baufläche Mischgebiet Landwirtschaft erfolgen.
Der Flächenwidmungsausschuss hat sich ebenfalls mit dem Antrag befasst und
die Umwidmung einstimmig empfohlen.
Der Grundstückseigentümer sowie die Anrainer wurden eingeladen, eine
Stellungnahme zur vorgeschlagenen Umwidmung abzugeben. Es ist jedoch keine
schriftliche Stellungnahme eingelangt.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Jakob Rüscher;
Bgm. Georg Fröwis
stellt den Antrag, der vorgeschlagenen Umwidmung der oben angeführten
Flächen (Gst. .9, Gst. 577/2, Teilflächen aus Gst. Nr. 3028 und Gst. Nr.
577/1) von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Mischgebiet
Landwirtschaft zuzustimmen.
Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.
b) Gst. Nr. 2045/6 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in
Bauerwartungsfläche Wohngebiet
Die Antragstellerin ersucht um Umwidmung des Grundstückes
Gst. Nr. 2045/6 im Ausmaß von 476 m² von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in
Baufläche Mischgebiet. Sie möchte das Baugrundstück verkaufen.
Der Vorsitzende berichtet, dass er den Antrag mit DI Lorenz Schmidt von der
Raumplanungsstelle besprochen hat. Dieser empfiehlt in diesem Bereich eine
Umwidmung in Baufläche Wohngebiet (anstatt Baufläche Mischgebiet)
vorzunehmen.
Die angrenzenden Grundstücke sind z. T. schon gewidmet bzw. bebaut.
Der Flächenwidmungsausschuss hat sich ebenfalls mit dem Antrag befasst.
Nachdem das Grundstück die nächsten Jahre voraussichtlich noch nicht bebaut
wird, wird eine Widmung in Bauerwartungsfläche Wohngebiet empfohlen.
Die Grundstückseigentümerin und die Anrainer wurden eingeladen, eine
Stellungnahme zur vorgeschlagenen Umwidmung abzugeben. Eine schriftliche
Stellungnahme ist eingelangt und wird der Gemeindevertretung zur Kenntnis
gebracht.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Gottfried Winkel, Alwin Denz, Jakob Rüscher, Hubert Kaufmann, Jodok Hiller,
Peter Greber;
Einige Gemeindevertreter sind der Meinung, dass im Vorfeld noch verschiedene
Punkte geklärt werden sollten:
Grenzverlauf der Viehgasse im Bereich Leo Metzler soll
kommissioniert werden;
Prüfung der rechtlich gesicherten Zufahrt (obwohl eine
schriftliche Erklärung vorliegt);
Ein Gemeindevertreter vertritt die Meinung, dass die
für die Zufahrt beabsichtigte Querung des Weges Gst. Nr. 2975 (im
Grundbuch eingetragen als „Öffentliches Gut") nicht generell, sondern nur
mit Zustimmung der Gemeindevertretung möglich ist;
Prüfung der Grundwasser- und Oberflächenwassersituation
(Ableitung ist im Projekt Oberflächenentwässerung Obere bereits
vorgesehen);
Alwin Denz stellt den Antrag, die Entscheidung zu
vertagen, da die angesprochenen Punkte zuerst noch abgeklärt werden sollen.
Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.
c) Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7 von Baufläche Kerngebiet -
Besondere Flächen für Einkaufszentren in Baufläche Kerngebiet
Mit der Novelle 2006 zum Raumplanungsgesetz wurden die
Bestimmungen betreffend Einkaufszentren geändert. Geändert wurden auch die
Bestimmungen für die Errichtung eines Einkaufszentrums im Kerngebiet.
Demnach ist nunmehr in § 15 Abs. 9 RPG idgF festgelegt, dass die Errichtung
eines Einkaufszentrums im Kerngebiet ohne Bestehen einer besonderen Widmung
zulässig ist, sofern
a) die Verkaufsfläche insgesamt 1.500 m² nicht übersteigt
und
b) die Verkaufsfläche für Lebensmittel 600 m² nicht übersteigt.
Dasselbe gilt für die Änderung einer Anlage oder die Änderung der Verwendung
einer Anlage, wenn insgesamt die voranstehenden Verkaufsflächen nicht
überschritten werden.
Mit Verordnung der Landesregierung, LGBl Nr. 4/2004, wurde im Bereich der
Liegenschaften Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7, jeweils GB 91003
Bezau, die Widmung einer besonderen Fläche für die Errichtung eines
Einkaufszentrums mit einem Höchstausmaß der Gesamtverkaufsfläche von 1.000
m², hievon max. 600 m² für Waren des täglichen Bedarfs, für zulässig erklärt
(überörtlicher Landesraumplan).
Mit Verordnung der Landesregierung über die Anpassung von Landesraumplänen
für Einkaufszentren, LGBl Nr. 50/2006, wurde u.a. verordnet, dass mit
Inkrafttreten dieser Verordnung die Verordnung über die Zulässigerklärung
der Widmung einer besonderen Fläche für ein Einkaufszentrum in Bezau, LGBl
Nr. 4/2004, außer Kraft tritt (§ 3 lit. p).
Der gegenständliche Landesraumplan ist demnach außer Kraft getreten.
Diese Außerkrafttretung wurde deshalb verordnet, weil nunmehr aufgrund der
gesetzlichen Bestimmungen im Kerngebiet „größere" Verkaufsflächen zulässig
sind, als sie mit dem Landesraumplan, LGBl Nr. 4/2004, für zulässig erklärt
wurden. Mit dem Landesraumplan, LGBl Nr. 4/2004, war eine
Gesamtverkaufsfläche von 1.000 m², hievon max. 600 m² für Waren des
täglichen Bedarfs, für zulässig erklärt worden, während nunmehr aufgrund der
gesetzlichen Bestimmungen und ohne besondere Widmung eine
Gesamtverkaufsfläche von 1.500 m², hievon max. 600 m² Lebensmittel, zulässig
ist.
Die gegenständlichen Liegenschaften Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und
3089/7 sind zwar noch als besondere Flächen für Einkaufszentren mit einem
Höchstausmaß der Gesamtverkaufsfläche von 1.000 m², hievon max. 600 m² für
Waren des täglichen Bedarfs, ausgewiesen (örtliche Widmung). Der die
Grundlage hierfür bildende Landesraumplan ist jedoch außer Kraft getreten.
Mit Außerkrafttreten des gegenständlichen Landesraumplanes, LGBl Nr. 4/2004,
wurde dieser örtlichen Widmung als besondere Flächen für Einkaufszentren die
gesetzliche Grundlage entzogen, was zur Folge hat, dass auch diese örtliche
Widmung mit 01.12.2006 außer Kraft getreten ist.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass die gegenständlichen Liegenschaften Gst. Nr.
3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7, jeweils GB 91003 Bezau, nunmehr im
geltenden Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Bezau als Baufläche
Kerngebiet ausgewiesen sind und die gesetzlichen Schwellenwerte gemäß § 15
Abs. 9 RPG idgF im Ausmaß von insgesamt 1.500 m² Verkaufsfläche, hievon max.
600 m² Verkaufsfläche für Lebensmittel, ausgeschöpft werden können.
Die Teflac Immobilien GmbH & Co KEG als Alleineigentümerin der Liegenschaft
Gst. Nr. 3089/2, GB 91003 Bezau, ist daher mit der Anregung an die
Marktgemeinde Bezau herangetreten, im Sinne einer Rechtsbereinigung die
Liegenschaften Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7, jeweils GB 91003
Bezau, von Baufläche Kerngebiet – Besondere Flächen für Einkaufszentren in
Baufläche Kerngebiet umzuwidmen.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Gottfried Winkel;
Bgm. Georg Fröwis stellt den Antrag, im Sinne einer
Rechtsbereinigung der vorgeschlagenen Umwidmung der Liegenschaften Gst. Nr.
3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7, jeweils GB 91003 Bezau, von Baufläche
Kerngebiet – Besondere Flächen für Einkaufszentren in Baufläche Kerngebiet
zuzustimmen.
Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.
6. Sanierung Totenkapelle
Die Sanierung der Totenkapelle wurde bereits in der 14.
Sitzung der Gemeindevertretung am 23.10.2006 beschlossen.
Die geschätzten Kosten betrugen damals brutto ca. Euro 48.000,00. DI Helmut
Batlogg hatte für diese Schätzung ein klares Konzept auf dem Papier, war
jedoch letztlich nicht ganz zufrieden – es fehlte an gestalteter Atmosphäre.
Er suchte daher im vergangenen Sommer Kontakt mit dem akad. Maler Prof.
Winkler aus Dornbirn, von ihm stammt u.a. der neu gestaltete Kreuzweg in
Schwarzenberg. Folgende zusätzlichen Maßnahmen werden von DI Helmut Batlogg
vorgeschlagen:
Im Zusammenwirken mit der Glasbaufirma Kothgassner
(Umsetzung) entwarf Prof. Winkler für die ostseitige Glasoberlichte ein
farbig gestaltetes Glasfeld (die westseitige Verglasung bleibt klar und
enthält eine Lüftungsklappe von ca. 40/160 cm) und für die Eingangszone
eine mit LED’s raffiniert beleuchtete Kreuzgruppe mit Partezettelaushang.
Kosten (künstlerische Gestaltung, neue
Wärmeschutzverglasung, Lüftungsklappe mit elektr. Antrieb) lt. Angeboten
netto Euro 14.500,00.
Zur Verbesserung der örtlichen Situation und zum Schutz
des Tores möchte DI Helmut Batlogg die bisher ungeschützte Eingangsseite
mit einem Vordach aus Stahl versehen.
Kosten lt. Angebot netto Euro 7.300,00
Die neue LED-Lichttechnik ermöglicht einen besonders
schönen Sternenhimmel im Betraum.
Mehrkosten ca. netto Euro 3.000,00
Dies alles ergibt einen Kostenrahmen von netto ca. Euro
60.000,00.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende
Gemeindevertreter zu Wort:
Gerhard Steurer, Georg Manser, Josef Manser, Christian Meusburger;
Bgm. Georg Fröwis
stellt den Antrag, der Sanierung der Totenkapelle mit den zusätzlich
vorgeschlagenen Maßnahmen zuzustimmen. Die gesamten Sanierungskosten
belaufen sich somit auf netto ca. Euro 60.000,00.
Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.
7. Sanierung Hauptschule Bezau BA 03 (Außenanlagen)
Nachdem der BA 02 nun großteils abgeschlossen ist, sollte
der BA 03 (Pausenhof, Sportanlage, …) umgesetzt werden.
Der Gesamt-Kostenrahmen für die Sanierung der Hauptschule konnte nicht zur
Gänze eingehalten werden (Mehrkosten bedingt durch notwendige
Pilotierungsarbeiten, zusätzliche Einrichtung, Kellerräume wurden einer
Nutzung zugeführt, …).
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt der Vorsitzende den Direktor der
Hauptschule, Jos Franz.
Dieser bedankt sich für die durchgeführten Maßnahmen, welche zu einer
deutlichen Qualitätsverbesserung der Schule geführt haben. Die
Sanierungsarbeiten können aus seiner Sicht als gelungen bezeichnet werden.
Anschließend erläutert er kurz seine Vorstellungen betreffend Außenanlagen
(Pausenhof):
Errichtung eines Flugdaches im Innenhof;
Pausenhof während der Schulzeit für Fahrzeuge gesperrt,
außerhalb der Schulzeit als Parkfläche nutzbar;
Abgrenzung zur Gemeindestraße;
Einfahrt für Busse muss jedoch gewährleistet bleiben;
Bgm. Georg Fröwis gibt die geschätzten Kosten bekannt:
Vordach/Flugdach: ca. EUR 35.000,00 netto
Gestaltungsarbeiten (Abgrenzungen, Unterbau, Asphaltierungsarbeiten, …):
ca. EUR 20.000,00 netto
Gleichzeitig sollte auch der Sportplatz errichtet werden. Wenn dieser im
Zuge des BA 03 realisiert wird, sind sowohl die Kosten für den Grundankauf
(ca. EUR 200.000,00) als auch die Kosten für die Errichtung (ca. EUR
100.000,00 netto) förderfähig.
Bgm. Georg Fröwis legt eine Skizze über die Einteilung des Sportplatzes vor.
Es soll eine Rasenspielfläche, ein Hartplatz, eine Laufbahn, sowie ein
kleines Zweckgebäude (Geräte, Lagerraum) vorgesehen werden.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Hubert Natter, Jakob Rüscher, Daniel Moosbrugger, Andreas Kappaurer,
Christian Meusburger, Gerhard Steurer, Hubert Kaufmann;
Bgm. Georg Fröwis
stellt den Antrag, die Entscheidungen zur Umsetzung der vorgesehenen
Maßnahmen des BA 03 an den GIG-Beirat zu delegieren.
Dieser Antrag wird mit 13 : 0 Stimmen angenommen (Die Mitglieder des
GIG-Beirats haben aufgrund der Befangenheit an der Abstimmung nicht
teilgenommen).
8. Vermietung öffentlicher Räumlichkeiten, Bewirtung Bezeggsaal
Die Bedingungen bzw. Konditionen für die Vermietung der
öffentlichen Räumlichkeiten sollten neu geregelt werden.
Bgm. Georg Fröwis hat diesbezüglich bei verschiedenen Gemeinden Auskünfte
eingeholt. Weiters hat sich der Gemeindevorstand mit diesem Thema befasst.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Bgm. Georg Fröwis, Christian Meusburger,
Andreas Kappaurer, Jos Franz, Josef Schneider und Norbert Schneider, haben
in zwei Sitzungen über dieses Thema beraten und einen Vorschlag für die
Vermietung der Räumlichkeiten ausgearbeitet. Dieser Vorschlag wird der
Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht.
Für die Bewirtung des Bezeggsaals wurden verschiedene Varianten geprüft:
Die einheimischen Gastronomiebetriebe wurden von
Christian Meusburger telefonisch kontaktiert, teilweise hat Bgm. Georg
Fröwis persönliche Gespräche geführt. Es hat jedoch kein Betrieb Interesse
für die Bewirtung bekundet.
Da eine Saalbewirtung nicht nur bei Großveranstaltungen
am Wochenende, sondern auch bei kleineren Veranstaltungen im Foyer, z.T.
auch Werktags, gewünscht wird, ist eine Bewirtung durch die Vereine kaum
abwickelbar.
Florian Kühne vom „Alpencatering" hat erklärt, dass für
ihn eine Bewirtung nur gelegentlich, nicht jedoch dauernd, möglich ist.
Vom Cateringservice „Der Saal" liegt eine schriftliche
Bewerbung bzw. ein Angebot zur Übernahme der Bewirtung des Bezeggsaals
vor.
Bgm. Georg Fröwis vertritt die Meinung, dass es für den
Vermieter grundsätzlich am wenigsten Probleme gibt, wenn es für die
Bewirtung nur eine Firma bzw. eine Ansprechperson gibt, da dann die
Zuständigkeiten und Verantwortung am besten geregelt werden können
(Geschirr, Bestuhlung, Reinigung, Bodenein- bzw. Bodenausbau, …). Weiters
ist dadurch eine gute Qualität und eine entsprechende Ordnung im Saal
gewährleistet.
Allerdings muss darauf geachtet werden, dass auch die örtlichen Vereine
entsprechende Möglichkeiten haben, durch die Abhaltung einer Veranstaltung
die Vereinskasse etwas aufzubessern. Es ist daher auch im Angebot vom
Cateringservice „Der Saal" angeführt, dass für die Bezauer Vereine die
Möglichkeit besteht, eine Bar selbst zu bewirten.
In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu
Wort:
Gottfried Winkel, Rudolf Meusburger, Christian Meusburger, Gerhard Steurer,
Daniel Moosbrugger, Hubert Natter, Amadeus Sutterlüty, Andreas Kappaurer,
Jakob Rüscher, Hubert Kaufmann, Alwin Denz, Josef Manser, Jodok Hiller,
Peter Greber;
In der Diskussion werden verschiedenste Wünsche geäußert:
professionelle Führung
Qualität muss gegeben sein
Möglichkeiten für Vereine sollten vertraglich geregelt
werden
Miete für Räumlichkeiten abhängig von
Bewirtungsvariante
klare Regelung für Reinigung (Kosten bzw.
Zuständigkeit)
klare Regelung für Bestuhlung (Kosten bzw.
Zuständigkeit)
klare Regelung für Bodenaus- bzw. –einbau (Kosten bzw.
Zuständigkeit)
Rabatt für Veranstaltungen von einheimischen Vereinen
(z.B. 30 %)
Es wird vereinbart, dass noch verschiedene Details abgeklärt werden
müssen. Bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung soll ein Vorschlag
ausgearbeitet und zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
9. Nachbesetzung von Ausschüssen
Nachdem Ing. Albert Kaufmann und Roman Moosbrugger im
Dezember 2007 ihr Gemeindevertretungsmandat zurückgelegt haben, wurde im
Gemeindevorstand über die Nachbesetzung in den Unterausschüssen beraten.
Die ausgeschiedenen Gemeindevertreter waren in folgenden Unterausschüssen
tätig:
Albert Kaufmann: Flächenwidmungsausschuss, Umweltausschuss,
Grundverkehrs-Ortskommission (Ersatz);
Roman Moosbrugger: Bauausschuss, Familie und Soziales, Berufungs- und
Abgabenkommission, Schul- und Kulturausschuss (Ersatz);
Folgende Nachbesetzungen werden vom Gemeindevorstand vorgeschlagen:
Familie und Soziales:
Moosbrugger Daniel
Bauausschuss:
Manser Josef
Umweltausschuss:
Hiller Jodok
Flächenwidmungsausschuss:
Kaufmann Hubert
Berufungs- und Abgabenkommission:
Denz Alwin als Obmann
Kappaurer Andreas
Grundverkehrs-Ortskommission:
Eberle Hubert als Ersatzmitglied
Nachdem keine weiteren Vorschläge einlangen, stellt Bgm.
Georg Fröwis den Antrag, den vorgeschlagenen Nachbesetzungen zuzustimmen.
Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.
10. Berichte
Aktuelles / Allgemeines:
Sitzung der Gemeindewahlbehörde;
Gemeindevorstandssitzungen am 09.01.2008 und
11.02.2008;
Bericht von Rudolf Meusburger: Schweiz bewegt – Fit für
die Euro - Veranstaltung am 3. Mai 2008;
Auszeichnungen:
Auszeichnung des Hotel Post von Zeitschrift GEO-SAISON:
1. Rang der Wellnesshotels in Europa;
Benjamin Fröwis: 1. Rang – Europäische
Designmeisterschaft
2. Rang – Europameisterschaft im Bodenlegen
Veranstaltungen:
Neujahrsempfang für Vereinsobleute;
Kameradschaftliches Neujahrstreffen 2008;
Bregenzerwälder Bauerntag;
Gemeindebesuch LR Ing. Erich Schwärzler;
Vortrag Pflegesituation LR Dr. Greti Schmid;
1. Bregenzerwälder Nachtumzug;
Bregenzerwälder Familiengespräche;
Alpencup (Bericht von Jakob Rüscher)
Mitteilungen der BH:
Neue Vizebürgermeisterin in Krumbach;
Gewerbeanmeldungen: Fröwis Anita Maria
(Werbegrafikerin);
Marinelli Manfred (Gastgewerbe);
Schaiden Hansjörg (Zusammenbau von Möbelbausätzen);
Gewerbelöschungen: Fröwis Jodok (Konditor);
Mitteilungen der Wirtschaftskammer:
Gewerbeausübung – Wiederaufnahme: Bischof Wolfgang (Holzakkordant);
Gewerbeausübung – Ruhendmeldung: Kappaurer Romana (Jin
Shin Jyutsu);
Versammlungen:
JHV Österr. Bergrettungsdienst Ortsstelle Bezau/Reuthe;
JHV Freiwillige Feuerwehr Bezau;
Vollversammlung Abwasserverband Bezau;
JHV VfB Wälderhaus Bezau (Bericht von Jakob Rüscher);
JHV Fischereiverein Reuthe-Bezau;
JHV Güterweggen. Bezau-Sonderdach (Bericht von Jakob
Rüscher);
JHV Musikschule Bregenzerwald;
JHV Fischereiverein Mittelbregenzerwald;
JHV Österr. Wasser-Rettung Abteilung Bregenzerwald
(Bericht von Jakob Rüscher);
Berichte von den Unterausschüssen:
Bauausschuss (Bericht von Jakob Rüscher);
11. Genehmigung der Niederschrift
der 22. Sitzung der Gemeindevertretung
Nachdem keine Einwendungen erhoben werden,
gilt die Niederschrift der 22. Sitzung der Gemeindevertretung als genehmigt.
12. Allfälliges
12.1.
Andreas Kappaurer weist darauf hin, dass am
Freitag, den 7. März 2008 um 19.00 Uhr in den Bezauer Wirtschaftsschulen die
Verabschiedung von Katja Wirth vom aktiven Rennsport stattfindet. Dazu sind
alle Gemeindevertreter herzlich eingeladen.
12.2.
Gottfried Winkel weist darauf hin, dass trotz der
neuen Ortsbeschilderung immer noch alte Tafeln vorhanden sind, welche
entfernt werden sollten. Gottfried Winkel wird beauftragt, eine Liste dieser
Tafeln zu erstellen und beim Bürgermeister abzugeben.
12.3.
Gottfried Winkel berichtet, dass er am 23.
November 2007 einen Arbeitsunfall hatte. Er war mit seinem Fahrrad im
Bereich Zebrastreifen – Bäckerei Kleber unterwegs und kollidierte mit 2
Fußgängerinnen. Er kam dabei zu Sturz und hat sich verletzt. Vermutlich wird
dieser Vorfall ein gerichtliches Nachspiel mit den beiden beteiligten
Mädchen haben.
Er äußert seinen Unmut und bezeichnet es als untragbarer Zustand, wie es bei
diesem Schutzweg funktioniert. Die Polizei sollte nicht nur Autos, sondern
auch die Fußgänger bei der Benützung des Zebrastreifens kontrollieren.
Ansonsten schlägt er vor, eine Ampel aufzustellen.
Bgm. Georg Fröwis wird die Kritik an die Polizei weiterleiten. Die
Installation einer Ampel ist für ihn nicht vorstellbar.
12.4.
Gottfried Winkel bezeichnet es als eine Schande,
dass die Bewohner der Lebenshilfe die Unordnung der „gesunden" Schüler beim
Bahnhof aufräumen müssen. Es sieht dort jeden Tag haarsträubend aus, alles
wird nur fallengelassen, Wände werden bemalt, usw.
Bgm. Georg Fröwis berichtet, dass sich die Lebenshilfe bereit erklärt hat,
dort Aufräumarbeiten durchzuführen. Zusätzlich wird dort auch von Schülern
der verschiedenen Schulen aufgeräumt. Dies soll ein Erziehungsprozess für
die Schüler darstellen.
Es wäre auch ein Beitrag, manchmal als Erwachsener die Eigeninitiative zu
ergreifen, und selber den Unrat aufzuheben, wie Bgm. Georg Fröwis dies auch
schon mehrfach getan hat (beim Bahnhof, vor dem Verkehrsamt, vor dem
Gemeindeamt, …).
12.5.
Gottfried Winkel hat vernommen, dass die neu
gemalten Gangwände in der Hauptschule erneut gestrichen werden müssen. Er
erkundigt sich, ob dies richtig ist und wer diese Kosten trägt. Die
Problematik von weißen Gangwänden war schon vor Beginn der Malerarbeiten
bekannt.
Bgm. Georg Fröwis erklärt, dass die derzeit weiße Farbe in den Gängen mit
einem abwaschbaren Anstrich mit leichter Struktur bzw. Muster versehen wird.
Die Kosten wird die GIG zu tragen haben, wie die anderen Baukosten auch.
12.6.
Josef Manser erkundigt sich, wann der Parkplatz
beim Schwimmbad saniert wird.
Bgm. Georg Fröwis berichtet, dass die Arbeiten noch im Frühjahr durchgeführt
werden sollen.
Nachdem keine Wortmeldungen mehr
eintreffen, bedankt sich Bgm. Georg Fröwis für die gute Mitarbeit und
schließt die Sitzung.
Der Schriftführer: Lorenz Moosbrugger
Der Bürgermeister: Georg Fröwis
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Kurzbericht 23. Sitzung der Gemeindevertretung Bezau am
3.3.2008 - von Gottfried Winkel
- Für die zurückgetretenen GV Albert Kaufmann und Roman Moosbrugger
rücken Daniel Moosbrugger und Jodok Hiller als Gemeindevertreter nach und
nehmen an der Sitzung teil.
- Vorstellung Schanzenprojekt durch den Präsidenten des Schiclub
Bregenzerwald, Werner Steurer und Vizepräsident Josef Erath: Sie berichten
über den Stand der Dinge und die voraussichtlichen Kosten (Baukosten rund
1,0 Mio. Euro, Betriebskosten jährlich ca. 8.000,-) und
Finanzierungsmöglichkeiten (Land, Regio und Gemeinde Bezau)
- Vergabe Hochwasserschutz Bezau-Reuthe BA 03
Bregenzerach km 35.517 bis km 35.949 (mit Verlängerung Eisenbahnbrücke)
Die Vergabe erfolgt an die Firma Erich Moosbrugger, Andelsbuch, zum
Angebotspreis von Euro 652.289,-
- Vergabe Hochwasserschutz Bezau - Grebenbach BA 03
Auch diese Vergabe erfolgt an die Firma Erich Moosbrugger, Andelsbuch, zum
Angebotspreis von Euro 296.640,-
- Antrag auf Umwidmung
a) Teilfläche aus Gst. Nr. 577/1 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in
Baufläche
Mischgebiet Landwirtschaft:
Die von Josef Düringer, Bezau, Wilbinger 214, beantragte
Umwidmung seines
Grundstückes im Wilbinger wird einstimmig genehmigt.
b) Gst. Nr. 2045/6 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in
Bauerwartungsfläche
Wohngebiet:
Die von Luise Kaufmann, Reuthe, Hinterreuthe 50, beantragte
Umwidmung ihres
Grundstückes in der Obere wird zur Klärung offener Fragen
(z.B. Zufahrt) vertagt.
c) Gst. Nr. 3089/2, 3089/5, 3089/6 und 3089/7 von Baufläche/Kerngebiet -
Besondere Flächen für Einkaufszentren in Baufläche-Kerngebiet
Die von der Firma Sutterlüty beantragte Umwidmung beim
bestehenden
Supermarkt am Bahnhof wird auch genehmigt.
- Sanierung Totenkapelle: Für die Sanierung der Totenkapelle wird von
der Gemeindevertretung ein Kostenrahmen von ca. 60.000,- Euro beschlossen.
- Sanierung Hauptschule Bezau BA 03 (Außenanlagen): Die Sanierung des
Pausenhofes (Erstellung eines Vordaches beim Nordtrakt) und die Sanierung
bzw. Neuerstellung des Schulsportplatzes am Greben werden besprochen und
beschlossen.
- Vermietung öffentlicher Räumlichkeiten, Bewirtung Bezeggsaal: Darüber
wird ausführlich diskutiert - jedoch ohne Beschluss.
- Nachbesetzung von Ausschüssen: Auf Grund der Rücktritte der GV Albert
Kaufmann und Roman Moosbrugger wurden in verschiedene Unterausschüsse
Nachwahlen vorgenommen.
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