Niederschriften Gemeindevertretungs-Sitzungen Bezau

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N i e d e r s c h r i f t

der 37. öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag, den 9. November 2004 im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes Bezau.

Beginn: 20.00 Uhr

Ende: 23.50 Uhr

Anwesende: Bgm. Georg Fröwis, die Gemeinderäte Christian Meusburger und Jakob Rüscher, sowie die Gemeindevertreter Hansjakob Fröwis, Mag. Andreas Kappaurer, Günter Feldkircher, Gottfried Winkel, Peter Greber, Gerhard Hager, Ing. Albert Kaufmann, Dr. Gebhard Hubalek, Christoph Moosbrugger, Ing. Georg Manser, Alwin Denz, Konrad Eberle und Anton Bär, sowie die Ersatzmitglieder Hubert Natter und Hubert Kaufmann;

Entschuldigt: Vbgm. NR Anna Franz und Roman Moosbrugger;

Schriftführer: Lorenz Moosbrugger;

Tagesordnung:

1.Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Unterbringung von Flüchtlingen im Vinzenzheim
3. Vergabe GIS-Einarbeitung Kanal- und Wassernetz
4. Budgetwünsche 2005
5. Gemeindevertretungswahl 2005
6. Berichte
7. Genehmigung der Niederschrift der 36. Sitzung der Gemeindevertretung
8. Rücknahme der Kompetenz für die Abwicklung der gewerblichen Bauverfahren von
    der Bezirkshauptmannschaft an die Gemeinde
9. Allfälliges

Beschlussfassungen:

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Bürgermeister begrüßt die Gemeindevertreter und die anwesenden Zuhörer, stellt die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit fest, gibt die Entschuldigungen bekannt und eröffnet die 37. Sitzung der Gemeindevertretung.

Anschließend stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, die Tagesordnung um folgenden Punkt zu ergänzen:

TOP 8.: Rücknahme der Kompetenz für die Abwicklung der gewerblichen Bauverfahren von der Bezirkshauptmannschaft an die Gemeinde;

Dieser Antrag wird mit 18 : 0 Stimmen angenommen.


2. Unterbringung von Flüchtlingen im Vinzenzheim

Bgm. Georg Fröwis hat auf der letzten Gemeindevertretungssitzung bereits darüber berichtet, dass die Caritas großes Interesse hat, im Vinzenzheim Bezau Flüchtlinge unterzubringen.

Der Vorsitzende verliest die Grundinformationen über Flüchtlinge, welche an sämtliche Gemeinden verschickt wurden.

Am 11. Oktober hat gemeinsam mit der Caritas eine Besichtigung des Gebäudes stattgefunden. Herr Natter von der Caritas stellt sich vor, dass das Erdgeschoss sowie das 1. Obergeschoss genutzt würden. Es könnten somit einige Familien mit max. 30 Personen untergebracht werden. Ein Mietvertrag über 3 Jahre, mit 6-monatiger, beidseitiger Kündigungsfrist, eventuell mit weiterer Mietoption, wird seitens der Caritas gewünscht.

Die Betreuung würde durch die ambulante Flüchtlingsbetreuung der Caritas Vorarlberg durch Anstellung einer Halbtagskraft, eventuell Beauftragung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin aus Bezau oder Umgebung, erfolgen.

Die Caritas wäre bereit, die Kosten für die Adaptierungsarbeiten gegen einen entsprechend reduzierten Mietpreis für die nächsten 3 Jahre zu übernehmen. Die Caritas kann sich jedoch auch vorstellen, dass die Gemeinde Bezau die Adaptierungsarbeiten finanziert und diese in Form eines festgelegten Mietzinses an die Caritas weiterverrechnet. Die laufenden Betriebskosten würden in beiden Fällen zur Gänze von der Caritas übernommen.

Für die Gemeinde würden noch zusätzliche Kosten im Bereich Kindergarten, Schule, sowie Integration anfallen.

Im Zeitplan der Caritas ist vorgesehen, dass die Gemeinde im November eine Grundsatzentscheidung treffen sollte. Wenn es eine positive Entscheidung gibt, sollten im Dezember 2004 die Adaptierungsarbeiten vorgenommen und eine Informationsveranstaltung abgehalten werden. Spätestens am 1. Februar 2005 sollte das Vinzenzheim dann bezogen werden.

Es soll daher heute eine grundsätzliche Entscheidung getroffen werden, ob das Vinzenzheim für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wird und wenn ja, zu welchen Konditionen.

In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zur Wort:

Albert Kaufmann, Alwin Denz, Andreas Kappaurer, Peter Greber, Gottfried Winkel, Georg Manser, Hubert Kaufmann, Gebhard Hubalek, Christoph Moosbrugger, Konrad Eberle und Christian Meusburger.

Bgm. Georg Fröwis erklärt, dass die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten (Wasser, Heizung, Strom und Brandschutz) auf ca. EUR 10.000,00 geschätzt wurden.

In der Diskussion wird vermehrt darauf hingewiesen, dass die Bevölkerung umgehend informiert werden muss.

Nachdem sich der Großteil der Gemeindevertretung für die Unterbringung von Flüchtlingen im Vinzenzheim ausspricht, bittet der Vorsitzende um Vorschläge, welche Miet- bzw. Investitionsvariante gewählt werde soll.

Folgende Gemeindevertreter melden sich zu Wort:

Christoph Moosbrugger, Christian Meusburger, Konrad Eberle, Gebhard Hubalek, Hubert Natter, Albert Kaufmann, Gottfried Winkel, Hubert Kaufmann, Günter Feldkircher, Hansjakob Fröwis und Andreas Kappaurer;

Es werden verschiedene Varianten diskutiert und die Vor- und Nachteile angesprochen. Mehrheitlich wird eine Mischvariante bevorzugt: Gemeinde übernimmt die Instandsetzungskosten, die anderen Adaptierungsarbeiten (z. B. Malerarbeiten, Verputzarbeiten, …) und die Einrichtung werden von der Caritas finanziert. Es muss eine entsprechende Miete vereinbart werden, damit die Instandsetzungs- und Integrationskosten der Gemeinde zumindest abgedeckt werden.

Abschließend stellt Bgm. Georg Fröwis den Antrag, das Vinzenzheim zur Unterbringung von 25 Flüchtlingen, grundsätzlich Familien, für die Dauer von 2 Jahren , mit der Option auf Verlängerung, zur Verfügung zu stellen.

Dieser Antrag wird mit 15 : 3 Stimmen (Hansjakob Fröwis, Christoph Moosbrugger, Peter Greber) angenommen.

Weiters stellt Bgm. Georg Fröwis folgenden Antrag:

Die allgemeinen Instandsetzungsarbeiten (Wasser, Heizung, Strom und Brandschutz) sollen von der Gemeinde vorgenommen und finanziert werden.

Die restlichen Adaptierungsarbeiten (Malen, Verputzen, …), sowie die Einrichtung übernimmt die Caritas.

Sodann soll ein um diese Kosten reduzierter Mietzins ausverhandelt werden. Der Mietvertrag soll nach Ablauf der ersten 2 Jahre halbjährlich beidseitig kündbar sein. Die zugesagte Betreuung durch eine Halbtagskraft wird ebenso wie die Betriebskosten von der Caritas übernommen.

Dieser Antrag wird mit 16 : 2 Stimmen (Gottfried Winkel, Hansjakob Fröwis) angenommen.


3. Vergabe GIS-Einarbeitung Kanal- und Wassernetz

Die Gemeinde Bezau arbeitet nun schon einige Jahre mit dem Programm GemGIS. Vom Wasserleitungs- und Kanalnetz liegen zwar Bestandspläne vor, allerdings wurden die Daten bisher noch nicht ins GemGIS eingearbeitet.

Für diese Einarbeitung wurde nun je ein Angebot von der Fa. Rudhardt + Gasser sowie von der VKW eingeholt.

Eine Gegenüberstellung der abgegebenen Angebote wird den Gemeindevertretern mittels einer Folie zur Kenntnis gebracht. Die VKW ist sowohl bei den Leistungen im Kanal-, als auch im Wasserbereich Billigstbieterin.

Jakob Rüscher erläutert das Angebot der VKW und steht für Fragen zur Verfügung.

Folgende Gemeindevertreter melden sich zu Wort:

Andreas Kappaurer, Georg Manser, Gottfried Winkel und Hubert Kaufmann;

Anschließend verlässt Jakob Rüscher wegen Befangenheit das Sitzungszimmer.

Bgm. Georg Fröwis stellt den Antrag, den Auftrag für die Erfassung des Wasserleitungs- und Kanalnetzes für GemGIS an den Billigstbieter, die Vorarlberger Kraftwerke AG, zu den angebotenen Konditionen (Summe Kanal und Wasser Euro 17.122,00 netto) zu vergeben.

Dieser Antrag wird mit 17 : 0 Stimmen angenommen.


4. Budgetwünsche 2005

Für die Erstellung des Budgets werden die Gemeindevertreter ersucht, ihre Wünsche für das Jahr 2005 bekannt zu geben.

Bgm. Georg Fröwis weist darauf hin, dass im Jahr 2005 folgende größere Vorhaben im Budget berücksichtigt werden müssen:

Baulos Unterdorf (Straße, Gehsteig, Wasser- und Kanalbau), geschätzte Kosten ca. 1,5 Mio. Euro brutto, Förderhöhe noch keine Fixzusage;

Bezeggstraße;

Kauf Wohnhaus Platz 47;

Anschließend melden sich folgende Gemeindevertreter zu Wort:

Gottfried Winkel: sanierungsbedürftige Nebenstraßen (Zeitplan mit Prioritäten soll erstellt werden);
Ortsbildgestaltung (Grünflächen gestalten mit Blumen, Blumenschmuckwettbewerb);
im Ort sollten mehr Bänke aufgestellt werden;

Konrad Eberle: für Seitenstraßen (z.B. bei Alois Meusburger, …) sowie Güterwege sollte ein Budgetansatz vorgesehen werden;

Rüscher Jakob: Straße von Eberle Jakob Richtung Halde;

Albert Kaufmann: die anstehenden Projekte sollten aufgelistet werden, mit geschätzten Kosten und möglichen Förderungen; anschließend sollen Prioritäten gesetzt werden;
Beamer für Sitzungszimmer;
weitere Vorgehensweise Grebenbach sollte abgeklärt werden;

Gebhard Hubalek: Entwässerung der Straße Greben im Bereich HAK; Wasser läuft auf Vorplatz bei der HAK; Im Extremfall könnte es zu Überflutungen kommen.

Konrad Eberle: Rutschung Sonderdach – Budgetansatz sollte vorgesehen werden;

Jakob Rüscher: Der Fussballplatz wird durch die häufige Nutzung immer wieder sanierungsbedürftig. Es gibt Überlegungen, einen Kunstrasen auf den bestehenden Platz aufzubringen und den Platz auf eine Normgröße zu vergrößern (geschätzte Kosten ca. Euro 500.000,00);

Alwin Denz: gemeinsames Feuerwehrhaus?
lt. Aussage von Bgm. Georg Fröwis laufen noch verschiedene Gespräche;

5. Gemeindevertretungswahl 2005

Die nächste Gemeindevertretungswahl findet am Sonntag, den 10. April 2005 statt.

Bgm. Georg Fröwis möchte die verschiedenen Möglichkeiten zur Diskussion stellen, z. B. Vorwahl, Listenwahl, usw. .

In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu Wort:

Peter Greber , Konrad Eberle , Hansjakob Fröwis, Hubert Kaufmann, Gottfried Winkel, Anton Bär, Gerhard Hager, Gebhard Hubalek und Christian Meusburger;

Die angeführten Gemeindevertreter sprechen sich grundsätzlich für die Durchführung einer Vorwahl aus. Aufgrund des Ergebnisses der Vorwahl soll dann eine Liste erstellt werden. Die Bevölkerung muss entsprechend informiert werden, dass die Vorwahl sehr entscheidend ist für die Zusammensetzung der künftigen Gemeindevertretung.

6. Berichte

Verschiedene Gewerbescheinänderungen;

Schreiben von LR Ing. Erich Schwärzler – Problem Skinhead-Veranstaltung;
Sicherheitstag in Bezau am 9. Oktober 2004 – Dank an Fritz Rüf für die Organisation;
Vollversammlung der REGIO;
Generalversammlung der Bürgermusik Bezau;
Außerordentliche Vollversammlung der Jagdgenossenschaft Bezau;
Workshop mit Herbert Steiner – Standortvermarktung Geschäftsflächen Bezau;
Projekt „Kinder in die Mitte";
Bauschäden HAK Bezau – Verfahren abgeschlossen;
Projekt Bachverbauung Unterdorf;
Bau Bezeggstraße und Löschwasserbehälter – Dank an Hubert Kaufmann für die sehr gute Arbeit;
Jakob Rüscher: Bericht aus dem Bauausschuss;
Jakob Rüscher: Jahreshauptversammlung La-Le-Lu;
Günter Feldkircher: Kulturberichte:
Sabine Nenning hat von 2001 bis 2004 den Studiengang „Bildende Kunst" an der Akademie in Nürnberg erfolgreich abgeschlossen und hat eine Ausstellung in Timmendorf (Nähe Lübeck) vom 23. – 31. Oktober gehabt. Aufgrund des großen Erfolges der Ausstellung wurde diese bis 26. November verlängert!
Lothar J. Trawetzky hat am kommenden Freitag, den 12.11.2004 eine Bilder-Ausstellung im Bezauer Hof;
Fertigstellung der neuen Bibliothek – Einweihung und Eröffnung am Samstag, den 20. November 2004;
Peter Greber bedankt sich im Namen des Viehzuchtvereins Bezau für die alljährliche finanzielle Unterstützung anlässlich der Viehausstellung;

7. Genehmigung der Niederschrift der 36. Sitzung der Gemeindevertretung

Nachdem keine Einwendungen erhoben werden, gilt die Niederschrift der 36. Sitzung der Gemeindevertretung als genehmigt.

8
. Rücknahme der Kompetenz für die Abwicklung der gewerblichen Bauverfahren von der Bezirkshauptmannschaft an die Gemeinde

Anlassfall für die Behandlung dieses Tagesordnungspunktes ist das Bauvorhaben Hotel Gams. Es haben schon mehrere Verhandlungen und Gespräche stattgefunden, es liegen auch bereits sämtliche Gutachten der Sachverständigen vor. Von der Raumplanungsstelle gibt es eine negative Stellungnahme, weil das Gebäude eine Rundform aufweist. Die Größe und Höhe des Bauvorhabens sind aus raumplanerischer Sicht kein Problem. Auch von der Gemeindevertretung wurde das Projekt auf der letzten Sitzung einstimmig befürwortet.

Seitens der Bezirkshauptmannschaft wurde bisher immer noch keine Entscheidung getroffen. Es hat dann eine Besprechung mit LR Rein, LR Schwärzler, Bgm. Fröwis und den Bauwerbern stattgefunden. Es ist den Antragstellern ein Anliegen, dass möglichst rasch eine Entscheidung getroffen wird. Sollte es einen negativen Bescheid geben, würde das Berufungsverfahren zu solchen zeitlichen Verzögerungen führen, dass die Realisierung des Projektes in Frage gestellt wird.

Nach erneuter Rückfrage bei der Landesregierung wurde der Bürgermeister auf die Möglichkeit hingewiesen, die Kompetenz für die Abwicklung der gewerblichen Bauverfahren von der Bezirkshauptmannschaft an die Gemeinde zurückzunehmen. Somit wäre die Gemeinde Baubehörde und könnte selber entscheiden.

Bgm. Georg Fröwis weist darauf hin, von dieser Möglichkeit nur dann Gebrauch zu machen, falls die Bezirkshauptmannschaft einen negativen Bescheid in Aussicht stellt. Wenn heute ein entsprechender Beschluss gefasst würde, könnte der Bürgermeister rasch reagieren und die Kompetenz an die Gemeinde zurücknehmen.

In der anschließenden Diskussion melden sich folgende Gemeindevertreter zu Wort:

Gottfried Winkel, Konrad Eberle, Gebhard Hubalek, Christian Meusburger, Peter Greber, Hansjakob Fröwis, Hubert Natter, Hubert Kaufmann, Jakob Rüscher und Günter Feldkircher;

In den Wortmeldungen wird immer wieder kritisiert, dass die Landesregierung nicht bereit ist, die Verantwortung für eine Entscheidung zu übernehmen. Die Rücknahme der Kompetenz wird von den meisten Gemeindevertretern kritisch betrachtet. Sie sehen jedoch darin die einzige Möglichkeit, die Realisierung des Projektes nicht zu gefährden.

Abschließend stellt Bgm. Georg Fröwis folgenden Antrag:

Für den Fall, dass die Bezirkshauptmannschaft Bregenz im Bauverfahren Hotel Gams einen negativen Bescheid in Aussicht stellt, soll der Bürgermeister beim Amt der Vorarlberger Landesregierung die Rücknahme der Kompetenz für die Abwicklung der gewerblichen Bauverfahren von der Bezirkshauptmannschaft an die Gemeinde beantragen.

Dieser Antrag wird mit 14 : 4 Stimmen (Gottfried Winkel, Anton Bär, Christoph Moosbrugger, Hansjakob Fröwis) angenommen.

9. Allfälliges

9.1.

Bgm. Georg Fröwis berichtet, dass zum Abschluss der Funktionsperiode der Gemeindevertretung ein Ausflug vorgesehen ist. Sein Vorschlag wäre eine Reise nach Wien mit Flug und 2 Übernachtungen. Dazu wären auch die Partner eingeladen. Es wäre mit einem Selbstbehalt von ca. € 100,00 pro Person zu rechnen. Als Termin ist das Wochenende vom 14. bis 16. Jänner 2005 vorgesehen. Er ist jedoch auch offen für jeden anderen Vorschlag.

Nachdem keine anderen Vorschläge eingebracht werden, bittet der Bürgermeister die Gemeindevertreter, sich bis spätestens Freitag dieser Woche beim Gemeindesekretär anzumelden, damit der Flug bereits gebucht werden kann.

9.2.

Gerhard Hager erkundigt sich über den Zeitplan für die Asphaltierungsarbeiten bei der Bezeggstraße. Die Straße soll evtl. noch Ende November bis zum Löschwasserbehälter asphaltiert werden.

Weiters weist Gerhard Hager darauf hin, dass bei der Straßenbeleuchtung im Bereich Bezegg die Zeituhr falsch eingestellt ist.

Gerhard Hager möchte wissen, ob die Verkehrszeichen bei der Bezeggstraße betreffend der Kettenpflicht auch in diesem Winter wieder angebracht werden. Er schlägt vor, eine Hinweistafel mit der Aufschrift „ausgenommen Winterausrüstung" anzubringen.

9.3.

Christian Meusburger schlägt vor, ein Rundschreiben an alle Betriebe zu senden, in welchem auf die einheitlichen Wegweiser aufmerksam gemacht und eine Sammelbestellung über das Gemeindeamt angeboten wird.

Bgm. Georg Fröwis weist darauf hin, dass er diesen Punkt auf der nächsten Sitzung der ARGE Ortsbildgestaltung behandeln möchte.

9.4.
Christoph Moosbrugger erkundigt sich, ob die weitere Vorgangsweise der Loipenpräparierung mit Kurt Zoller abgesprochen wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass dies mit Kurt Zoller geregelt wurde.

9.5.
Alwin Denz bedankt sich im Namen der Jagdgenossenschaft Bezau bei der Gemeinde Bezau für die Gewährung der Fuchsabschussprämien.

Weiters bedankt er sich im Namen des Kameradschaftsbundes beim Gemeindewaldbetreuer Konrad Eberle für die Unterstützung bei den Holzaufarbeitungsarbeiten.

9.6.
Gottfried Winkel weist darauf hin, dass verschiedene Verkehrszeichen im Ortsgebiet immer noch nicht aufgestellt wurden (negative Vorrangzeichen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, …). Er ist der Meinung, dass dies zum Teil sehr gefährlich ist und das Fehlen dieser Verkehrszeichen eventuell zu Schadenszahlungen führen könnte. Er appelliert daher, diese Tafeln noch vor Winterbeginn aufzustellen.

Weiters schlägt er vor, beim Radweg Ach das ursprüngliche Verkehrszeichen für Fahrverbot wieder anzubringen.

9.7.
Gottfried Winkel fordert eine Auflistung über die Gesamtausgaben der Gemeinde Bezau (Gemeinde und Tourismusverein) für die Schubertiade in den letzten 5 Jahren.


Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr eintreffen, bedankt sich Bgm. Georg Fröwis für die konstruktive Mitarbeit und schließt die Sitzung.

Der Schriftführer: Lorenz Moosbrugger          Der Bürgermeister: Georg Fröwis

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